Die Auserwählten - Kill Order




Sprache: Deutsch
Preis: 19,99 €
Seiten: 438
Verlag: Chicken House










Klappentext:
13 Jahre bevor Thomas ins Labyrinth kam:
Unerträgliche Hitze, radioaktive Strahlen und riesige Flutwellen – das Land liegt brach. Jeder Tag ist ein Kampf ums Überleben. Mark und seine Freunde irren durch verlassene Städte auf der Suche nach einem Ort, an dem sie bleiben können. Als sich ein Hubschrauber nähert, glauben sie an Rettung. Doch sie werden beschossen, mit infizierten Pfeilen, die einen Virus verbreiten. Wer tut den Menschen so etwas an? Mark und seiner Truppe bleibt nicht viel Zeit das herauszufinden, denn der Virus mutiert und wird zur tödlichen Gefahr …

Zum Autor:
James Dashner wuchs in einer Kleinstadt in Georgia, USA, auf. Der dichte Wald in dieser Gegend lieferte ihm bereits als Kind viele Ideen für seine späteren Geschichten. Nach seinem Studium arbeitete James zunächst in der Wirtschaft. Doch schon bald fühlte er sich als "kreativer Mensch im Körper eines Buchhalters" gefangen und wandte sich dem Schreiben zu. Seitdem ist er Autor zahlreicher Bücher. Seine Serie "Maze Runner - Die Auserwählten" eroberte weltweit die Bestsellerlisten und hat sich inzwischen mehr als 16 Millionen Mal verkauft. Die ersten beiden Bände wurden von 20th Century Fox verfilmt, unter anderem mit Dylan O’Brien und Thomas Brodie-Sangster in den Hauptrollen. James Dashner lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern inmitten der Rocky Mountains, behauptet er zumindest. Weitere Informationen unter: www.jamesdashner.com




Meinung:
Kill Order – spannende, erlebnisreiche Vorgeschichte von Maze Runner!
Ich wollte das Buch sehr gerne lesen, weil ich die die Trilogie „Maze Runner“  unglaublich gut und spannend fand. Außerdem war ich daran interessiert, wie die Welt nach der Sonneneruption und während des Virus war und wie es zum Labyrinth kam.
Im Prinzip ist das Buch recht eigenständig, man muss die anderen drei Bücher nicht unbedingt gelesen habe, aber es empfiehlt sich, da Spoiler vorkommen und das Ende schon auf die Trilogie stark hindeutet. Bekannte Personen gibt es eigentlich nicht wirklich, nur im Prolog und Epilog kommen bekannte Gesichter vor.
Die Geschichte ist ziemlich logisch aufgebaut und die Katastrophe und ihre Folgen werden realistisch vorgestellt. Man war wirklich mitten drin in der Geschichte und konnte gar nicht aufhören zu lesen.
Die Handlung war ziemlich spannend und actiongeladen, aber bot auch viel Abwechslung, denn es gab zudem auch traurige oder ruhigere Szenen. Der Autor war nicht zimperlich und hat es den Figuren nicht leicht gemacht, denn manche wurden infiziert, entführt, getrennt oder sogar getötet. Besonders interessant fand ich auch die Rückblicke, in Form von Träumen von Marc, dem Hauptcharakter. Sie waren sehr aufschlussreich und man konnte die ganze Handlung besser nachvollziehen.
Die Charaktere waren ziemlich authentisch, ich konnte sie mir beim Lesen richtig vorstellen. Die Personen waren gut ausgewählt, die Gruppe war sehr vielfältig und das machte beim Lesen Spaß. Man hat richtig mit der Gruppe mitgefiebert.
Marc kann man in der Hinsicht mit Thomas vergleichen, dass er mutig und selbstbewusst ist. Allerdings ist er nicht wirklich zart besaitet und scheut vor nichts zurück. Mir hat er als Charakter gut gefallen und ich kann mir vorstellen, dass es den anderen Fans der Reihe auch so geht. Mit Marc wird es auf jeden Fall nicht langweilig.
Alec war sozusagen der Anführer der Gruppe, da er stärker und älter war als die Anderen und damit gut die Truppe mit seinen Erfahrungen voranbringen konnte.
Wie gewohnt war der Schreibstil von James Dashner spannend und flüssig, sodass man gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen.
Das Ende hat einen fiesen Cliffhanger, da du unbedingt wissen willst, was danach passiert. 

Fazit:
Für Fans der Reihe von James Dashner ist „Kill Order“ auf jeden Fall ein Muss, da viele Fragen beantwortet wurden, wie zum Beispiel der Virus zur Stande kam. Ich werde mich auf jeden Fall mal erkundigen, ob es noch einen weiteren Teil gibt, denn darauf hoffe ich. Von mir gibt 4,5 Sterne, denn das Ende hat mich schon ziemlich frustriert zurück gelassen.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen